Architekturbüro Thyroff-Krause
Architekturbüro Thyroff-Krause

Architekturvermittlung

 

"Sag es mir,

und ich werde es vergessen.

Zeig es mir,

und ich erinnere mich.

Beteilige mich,

und ich werde es verstehen."

 

Konfuzius, 450 v. Chr.

 

 

 

Architekturvermittlung an Schulen soll unter anderem Folgendes leisten

  • Wahrnehmung schulen
  • Grundkenntnisse vermitteln
  • Selbsttätiges Tun stärken
  • Einblicke in Berufswelten schaffen

Schüleraustausch Naumburg - Hamburg

Von IBA zu IBA. Entdecke deine Stadt. Schüleraustausch Naumburg-Hamburg.

 

 

Akteure Hamburg: Iris Thyroff-Krause, Architektin, Margarete Schlosser mit Schüler/Innen des Lise-Meitner-Gymnasiums

Akteure Naumburg: Bärbel Cronau-Kretzschmar, Architektin; Sylvia Witzleben mit Schüler/Innen des Domgymnasiums


Mit diesem Projekt nahm die Klasse 6d des Lise-Meitner-Gymnasiums Hamburg teil an der „Netzwerkkampagne „bauTraum“, dem Förderverein Bundesstiftung Baukultur e.V. in Zusammenarbeit mit der Bundesarchitektenkammer und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz im zweiten Schulhalbjahr 2009/2010.

 

PROGRAMM
Entdecke Deine Stadt (Hamburg Stadt am Wasser und Naumburg Stadt im Mittelalter ). Zwei Gruppen von Kindern in Deutschland stellen sich ihre Stadt vor.

ZIEL
Die städtische Entwicklung entdecken und verstehen. Neues über andere Städte lernen, ihre Architektur und Städtebau, ihre Geschichte, Geographie und Bewohner.
Die Schüler erfahren Wissenswertes über ihre Stadt, sie lernen Pläne lesen, sich im Ort zu orientieren und funktionale, historische, kulturelle Zusammenhänge von Architektur und Stadtentwicklung besser zu verstehen. Sie vertiefen ihr Kartenverständnis und schulen beim Modellbauen ihr räumliches Vorstellungsvermögen. Teamfähigkeit und Selbstständigkeit werden beim Arbeiten mit anderen Kindern gefördert.
Die 6d des Lise-Meitner-Gymnasiums Hamburg besuchte Naumburg im Rahmen der Auftaktveranstaltung am 1.2.2010 zu einem gemeinsamen workshop, der Gegenbesuch in Hamburg erfolgte zum Ende des Schulhalbjahres.

Es erfolgte eine gegenseitige Abschlusspräsentation der erstellten Arbeiten der beiden Klassen zur IBA Sachsen-Anhalt / Hamburg in Hamburg mit den Themen „Wachsen“ (Hamburg) und „Schrumpfen“ (Naumburg)
Konzeption: Iris Thyroff-Krause, Dipl.-Ing. Architektin, Initiative Architektur und Schule, Hamburgische Architektenkammer zusammen mit Margarete Schlosser, Kunstlehrerin, Lise-Meitner-Gymnasium Hamburg | Bärbel Cronau-Kretzschmar, Cronau & Kretzschmar Architekten, zusammen mit Sylvia Witzleben, Klassenlehrerin, Domgymnasium Naumburg

 



Die kleine Stadt in der GROSSEN STADT

Mit diesem Projekt nahm die Klasse 6b der IGS- Wedel teil an der Netzwerkkampagne „bauTraum“, die der Förderverein Bundesstiftung Baukultur e.V. in Zusammenarbeit mit der Bundesarchitektenkammer und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz für das zweite Schulhalbjahr 2009/2010 startete.

 

Im Projekt geht es um die Umsetzung der Bedürfnisse von Kindern zum Thema Wohnen und in weiterer Folge um ihre Aneignung des (öffentlichen ) Raums. Das Erleben von Raum und seine Bewertung soll ihre Umweltwahrnehmung stärken und sie ermutigen, auf die Gestaltung des öffentlichen Raumes auch Einfluss zu nehmen.

Dazu bauten die Schüler mobile Häuser aus großen Kartons, mit denen sie sich anschließend in Begleitung der Architektin auf den Weg machten und unterschiedliche Wohn- und Lebensqualitäten in ihrer Stadt erprobten.

Die Ergebnisse sollen einfließen in die aktuelle Stadtteilentwicklung bzw. Quartiersentwicklung.

 

Bereits Jugendliche sollen ihre Zukunft mitgestalten können durch Beteiligung an der Welt, in der sie leben. Deshalb ist es wichtig, sie frühzeitig an das Thema heranzuführen und Mittel und Wege aufzeigen, wie sie sich einbringen können.



Tatort Schule: Mit den Klimadetektiven unterwegs

 

Als Partner der Bayerischen Klima-Allianz legt die Bayerische Architektenkammer nun schon seit Jahren besonderen Wert darauf, Kindern das Thema „Klimawandel und energieeffizientes Bauen“ altersgerecht, fachlich kompetent und natürlich auch spannend nahe zubringen. Für das Projekt Klimadetektive wurde 2009 daher eine erste Version mit Unterrichtsunterlagen für die Klassen 3 - 6 erstellt, die seither in über 20 Schulen durchgearbeitet werden konnte.

Seit Dezember sind nun auch die Klimadetektive 2010 online, die mit ihren anspruchsvollen Berechnungen auch in der Oberstufe angewandt werden können. Sie wurden wieder von „Sommerhochtiefblau“, den Architekten und Architekturvermittlern Andreas Ernstberger und Anna Bauregger erstellt und erprobt. Fachlich unterstützt wurde das Team von den Architekten/Energieberatern Michaela Hoppe und Friedemann Zeitler.

Das Projekt wird finanziell durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit gefördert. Dadurch konnte ein „Detektiv“- Koffer mit Messgeräten, wie zum Beispiel einer Wärmebildkamera sowie Kohlendioxid-, Stromverbrauchs- und Luxmessgeräten zusammengestellt werden. Der Koffer, bzw. die damit verbundenen praxisorientierten Experimente ergänzen die Text- und Bildvorlagen. Beides hat sich in zahlreichen Gymnasien bereits bestens bewährt. In beiden Versionen steht die Auseinandersetzung der Klimadetektive mit den „eigenen vier Wänden“, also mit dem eigenen Schulhaus im Vordergrund, um das Problembewusstsein im Umgang mit Energie zu schärfen und das eigene Nutzerverhalten zu hinterfragen. Hierfür laden die Schulen aus ganz Bayern jeweils einen auf energetisches Bauen spezialisierten Architekten ein, der von der ByAK vermittelt und auch honoriert wird, um ein paar Schulstunden lang mit den Schülern das Schulhaus unter die Lupe zu nehmen.

Zuletzt in der Klasse 4b der Münchner Grundschule an der Gänselieselstraße. Dort hat die Architektin Iris Thyroff-Krause die Schüler, die in Gruppen zusammen arbeiten, erst einmal gebeten, eine Knetelandschaft in eine Schüssel zu modellieren, Berge, Täler, Inseln und zahllose Tiere, denen nun im Schmelzwasser der vielen Eiswürfel, die auf die Phantasiewelten verteilt wurden, das Wasser ganz anschaulich bis „zum Hals steht“. So ergeht es, das wissen einige Kinder schon, auch der Erde. Und Schuld daran ist die Erderwärmung, die dafür sorgt, dass die Polkappen schmelzen und die Meeresspiegel steigen. Anschaulich erklärt die Energieberaterin, die bereits an diversen Münchner Grundschulen das Projekt durchgeführt hat, wie es zu diesem Phänomen kommt: Ein abgebranntes Streichholz führt den Kindern vor Augen, wie Energie – Wärme – entsteht, und was dabei verbraucht wird. Und wer hätte gedacht, dass Gebäude 40% unserer Endenergie verbrauchen? Es wird also Zeit, mit unterschiedlichen Detektivaufträgen das Schulhaus genauestens zu untersuchen: Die Kinder klopfen an Außenwände, um herauszuhören, ob und wo Dämmung angebracht ist, kontrollieren die Glühbirnen, inspizieren die Computerräume, besuchen mit dem Hausmeister die Heizzentrale und fragen nach dem Stromverbrauch der Schule. Fenster werden geöffnet und im Profil studiert, der Sonnenstand wird ermittelt, die Schule als Massiv- oder Skelettbau eingeordnet. Und am Ende werden die Bewertungen der Schülergruppen in ein Zeugnis eingetragen, das später der Rektorin überreicht wird. Gut: Die Grundschule an der Gänselieselstraße muss sich kaum Sorgen machen, sie bekommt im Schnitt die Note zwei. Für eine Eins hat es nicht ganz gereicht: Das Licht in der hellen Aula müsste schließlich am Tag nicht brennen und die Heizkörper in den Fluren, finden die Kinder, sollten nicht so warm sein. Kurz vor Schulschluss werden die Knetetiere dann auch noch gerettet und die Kinder versprechen, den Klassenraumdienst mit Lüften und Lichtkontrolle jetzt noch viel gewissenhafter wahrzunehmen und auch zuhause einmal kräftig an den Wänden zu klopfen. Len/Mat

 

Veröffentlicht in DABregional | 1_2/11

 



Aktuelles

Passivreihenhaus in Kaltenkirchen

In der Reihenhauszeile des Architekturbüros Thyroff-Krause ist die Energiewende bereits Realität: Etwa 90 Prozent der Heizwärme werden gegenüber herkömmlichen Gebäuden eingespart – und das bei deutlich erhöhtem Komfort. 

 

„Komfortables, energieeffizientes und kostengünstiges Bauen mit allen Sinnen. Hohe Energieeffizienz und ansprechende Architektur lassen sich trefflich miteinander in Einklang bringen“, davon ist die Architektin Iris Thyroff-Krause  überzeugt.  Die Häuser in Holzständerbauweise mit sehr geringen Nebenkosen sind ökologisch und ökonomisch zugleich.                                 

 

Sie haben Fragen?

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

 

Telefon

+49 4191 8 04 12 69

 

E-Mail

info@tyk-architekten.de

 

Nutzen Sie auch gerne unser Kontaktformular.



Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Architekturbüro Thyroff-Krause