Architekturbüro Thyroff-Krause
Architekturbüro Thyroff-Krause

Bau eines Passivhauses, Hamburg Bergstedt

Doppelhaus in Passivhausstandard in Hamburg Bergstedt

 

Jahr

2010/2011



Beschreibung

Das Grundstück befindet sich in Hamburg-Bergstedt in einem gewachsenen Wohngebiet in reiner Südlage. Der rückwärtige Teil des Grundstückes wurde bereits 2009 bebaut. Der Entwurf des Doppelhauses ist aufgrund der Nord-Südlage des Grundstückes optimal nach Süden ausgerichtet, die 2-geschossige Gebäudehülle besteht aus zweischaligem Holzständerwerk. Das geneigte Pultdach hat eine Zinkeindeckung.

"Hohe Energieeffiziez, kostengünstiges Bauen und ansprechende Archizektur lassen sich trefflich miteinander in Einklang bringen", davon ist die Architektin Iris Thyroff-Krause überzeugt.

Im EG befindet sich ein großzügiger Wohn- und Essbereich mit einer offenen Küche. Große Fenstertüren sorgen dafür, dass die Außenflächen mit der umlaufenden Terrasse zu einem Teil des Wohnbereiches werden. Im Obergeschoss sind drei Schlafzimmer, ein Schrankraum für die Eltern und ein komfortables Badezimmer untergebracht. Im gut belichteten Dachgeschoss mit dem Technikraum nach Norden haben die Bauherren sich ein Studio mit einer großen Dachterrasse nach Westen eingerichtet.

Die Fenster der Doppelhaushälfte sind auf Süd- und Westseite sturzfrei und raum- hoch konzipiert. Die großzügigen Öffnungen sorgen für eine helle Atmosphäre und hohe solare Energiegewinne.

Der Sichtestrichbelag im Erdgeschoss, die Stahlwangentreppe mit Holzstufen, weiße Gipskartonwände und der Holzdielenbelag im Obergeschoss bestimmen den Charakter des Hauses. Im Dachgeschoss vergrößert die großzügige Dachterrasse den Außenbereich des knapp 300 qm großen Grundstücks. „Jeder Entwurf ist nur so gut, wie der Bauherr ihn bereit ist mitzutragen. Eine gelungene Konstellation waren in Entwurf und Ausführung der ästhetische Anspruch der Bauherren gepaart mit dem Wunsch zukunftsweisend und ressourcensparend zu bauen“, so das Resümee der Architektin Iris Thyroff-Krause. Der Holzrahmenbau wurde in der Halle vorgefertigt und konnte innerhalb weniger Tage aufgestellt werden. Ein Nachweis nach PHPP wurde geführt. Die Luftdichtheitsmessung nach Rohbaufertigstellung und Fenstermontage erfüllte bereits die Passivhausanforderungen. 

Die Wärmeerzeugung für Heizung und Brauchwasser erfolgt über einen Vakuumröhrenkollektor auf dem geneigten Dach sowie über eine Gas-Brennwert-Therme (Paradigma Modula NT 10 KW). Ein Paradigma Titan 400 Pufferspeicher dient der Speicherung der Wärme. Eingebracht wird die Heizwärme über die Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sowie über einen Handtuchtrockner im Bad.

 



Weitere Bilder zu diesem Projekt:

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„Komfortables, energieeffizientes und kostengünstiges Bauen mit allen Sinnen. Hohe Energieeffizienz und ansprechende Architektur lassen sich trefflich miteinander in Einklang bringen“, davon ist die Architektin Iris Thyroff-Krause  überzeugt.  Die Häuser in Holzständerbauweise mit sehr geringen Nebenkosen sind ökologisch und ökonomisch zugleich.                                 

 

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