Architekturbüro Thyroff-Krause
Architekturbüro Thyroff-Krause

Neubau einer Produktionshalle mit Büroräumen in Kaltenkirchen

Jahr

2013/2014

 

Grundstück

Das Gewerbegebiet B-Plan 61 Westerwohld-Nord befindet sich im südlichen Teil Kaltenkirchens nördlich von Hamburg in unmittelbarer Nähe zur Autobahn A7.

Geplant ist eine Produktionsfläche von rd. 5000 qm Grundfläche mit Zentrallager und einem zweigeschossigen Bürotrakt.

 

Entwurf

Die Halle ist mit einer Betontragkonstruktion und Holzbindern konzipiert. Die Außenhaut wird mit Sandwichpaneelen geschlossen. Die Eindeckung erfolgt über Trapezbleche und darüberliegende Wärmedämmung. Die Oberlichter folgen der Dachneigung. Das Zentrallager ist durch eine Brandwand vom Produktionsbetrieb getrennt. Das zweigeschossige Bürogebäude mit zur Halle abgeschlossenem Technikgeschoss ist der Halle als Kopfbau vorgelagert.

Das Produktionsgebäude hat eine Feuerwehrumfahrt, die sowohl der Warenanlieferung (Osten) und der Warenauslieferung dient. Die Waren werden vor allem im nördlichen Gebäudeabschnitt produziert, endkonfektioniert, verpackt und direkt in den LKW verladen oder zwischengelagert. Mitarbeiter und Besucher gelangen im Norden ins Gebäude oder über eine Außentreppe ins Obergeschoß des Gebäudes.

 

Die Fertigung benötigt Tanks und fest installierte Geräte, die immer wieder ergänzt werden. Deshalb soll der Hallenboden weitestgehend frei bleiben. Die gesamte Nutzertechnik und HKLS Leitungen werden an einer gesonderten Installationsebene angebracht. Diese ist am Dachtragwerk abgehängt.

 

Konstruktion Wärmeschutz

Die Produktions- und Lagerhalle wird gem. ENEV 2009 gedämmt.

Das Bürogebäude wird mit einem Holzständerwerk im Passivhausstandard ausgeführt.

 

Konstruktion und Brandschutz

  • Tragende Wände und Stützen in F30 alt. Stahlbeton gem. Nachtrag Brandschutzkonzept
  • Dachtragwerk mit Holzbindern und Trapezblechkonstruktion, außen gedämmt mit nicht brennbaren Dämmstoffen A1 gem. Brandschutzkonzept
  • Verhinderung des Brandüberschlags über eine Brandwand zwischen Lager und Produktion und Brandüberschläge in den Außenwänden Reihe 7 und Reihe 4
  • keine Sprinklerung
  • 2 Brandabschnitte von je 2200m² , jeweils erweiterbar auf 2.700 qm

 

Außenanlagen

Die Fahrstraßen sind gepflastert, 35 Parkplätze werden mit Rasengittersteinen ausgeführt. Die Restfläche wird begrünt.

Weitere Bilder zu diesem Projekt:

Aktuelles

Passivreihenhaus in Kaltenkirchen

In der Reihenhauszeile des Architekturbüros Thyroff-Krause ist die Energiewende bereits Realität: Etwa 90 Prozent der Heizwärme werden gegenüber herkömmlichen Gebäuden eingespart – und das bei deutlich erhöhtem Komfort. 

 

„Komfortables, energieeffizientes und kostengünstiges Bauen mit allen Sinnen. Hohe Energieeffizienz und ansprechende Architektur lassen sich trefflich miteinander in Einklang bringen“, davon ist die Architektin Iris Thyroff-Krause  überzeugt.  Die Häuser in Holzständerbauweise mit sehr geringen Nebenkosen sind ökologisch und ökonomisch zugleich.                                 

 

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